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Erneute Fortbildung im Kodokan

Bereits zum dritten Mal besuchte unser Kata-Referent Jacques Cosson über die Osterferien den Kata-Intensivkurs im Kodokan.

Vom 9. bis 20. April​ 2017 trafen sich wieder Judoka aus ganz Deutschland im Kodokan, um Kata von der Quelle zu lernen.

Täglich (außer am Wochenende) wurde wieder in zwei Einheiten vor- und nachmittags jeweils zwei Stunden unterrichtet, nachdem man sich individuell aufgewärmt hatte.

Auf dem Programm standen dieses Jahr fünf Kata:

  • Kodokan-Goshin-Jutsu
  • Kime-no-Kata
  • Seiryoku Zen'yo Kokumin Taiiku
  • Ju-no-Kata
  • Koshiki-no-Kata.

Gelehrt wurden wieder viele Details und vor allem auch Hintergründe der jeweiligen Techniken. Abschließend wurden die Kata meist demonstriert. Diese Demonstrationen bildeten wieder den Höhepunkt der Einheit, da man anschließend vom jeweiligen Sensei eine individuelle Rückmeldung und Fehlerkorrektur erhält.

Jacques gibt sein Wissen gern weiter, schaut einfach mal im Kata-Stützpunkt beim MTV Ludwigsburg vorbei!!! Informationen dazu findet ihr unter dem Bereich „Kata“.

Kodokan Goshin-Jutsu, Sensei: Fujita Sensei und Makishi Sensei
Katame-no-Kata, Sensei: Shoshida Sensei und Mukai Sensei
Seiryoku Zen'yo Kokumin Taiiku, Sensei: Nagai Sensei
Ju-no-Kata, Sensei: Sameshima Sensei und Akiyama Sensei
Koshiki-no-Kata, Sensei: Utsugi Sensei und Katada Sensei
Kodokan Judo Museum

Ehren-Dan für Gert Carstens

Beim zweiten Kirchheimer Jiu-Jitsu Lehrgang mit Achim Hanke wurde dem Kirchheimer Urgestein Gert Carstens der 4. Dan Jiu-Jitsu verliehen.

Gert, der bereits seit 40 Jahren als Budoka aktiv ist, war einer der Gründerväter beim Kirchheimer Jiu-Jitsu. Begonnen hatte Gert in der Judoabteilung des VfL. Als 1996 die Sektion Jiu-Jitsu im Württembergischen Judo-Verband gegründet wurde, war Gert Anfang 1997 einer der Ersten, die Jiu-Jitsu zum VfL gebracht hatten. Seit nunmehr 20 Jahren ist Gert unentwegt in verschiedenen Rollen beim VfL Kirchheim im Bereich Jiu-Jitsu aktiv, unter anderem natürlich als Trainer und Teamleiter. Selbstverständlich kann man eine Abteilung dieser Größe nicht alleine stemmen, aber Gert hat unbestreitbar einen großen Anteil daran, das der VfL Kirchheim zu den drei größten Vereinen in unserem Verband gehört.

Die Ehrung wurde vom ersten Vorsitzenden Bernd Heinrich durchgeführt, der stellvertretend für den Ehrenrat am Lehrgang teilgenommen hat.

v.l.n.r.: Joachim Pradler, Gert Carstens, Achim Hanke, Bernd Heinrich

Budo und Fun Wochenende 2017

8. Budo & Fun Wochenende vom 17.02. – 19.02.2017
 
Dreißig Teilnehmer sind zum diesjährigen, wie nicht anders zu erwarten ausgebuchten, Budo & Fun Wochenende in die Landessportschule nach Albstadt gereist. Viele bekannte Gesichter, aber ebenso einige neue.

Trainingseinheiten zu Verhaltensstrategien bei öffentlicher Gewalt (Peter Kollmannthaler), Pratzentraining (Nick Hofele), Judo-Selbstverteidigung (Jacques Cosson), Judo-Bodentechniken (Andreas Perthen), Eskrima (Salvatore "Teddy" Mornhinweg), das Motto „Du hausch mi nedd“ (Rainer Struensee) und Hanbo-Übungen (Willy Deuringer) standen auf dem Plan. Da kam wirklich keine Langeweile auf. Selbst im achten Jahr dieser Veranstaltung war Abwechslung geboten und es fand durchweg positiven Anklang bei den Jiuka’s.
Das ebenso Wichtige „Fun“ in dem Wochenende umfasste nicht nur die hervorragende Verpflegung, sondern auch das von allen geschätzte gemütliche Beisammensein und den Saunabesuch.
Überraschungen hatte das Veranstalterteam (Bernd, Rainer) ebenfalls aus dem Ärmel gezogen. So wurde jedem Teilnehmer ein direkt aus Japan importiertes und mit schönen Kanji eingerabeitetes Übungsmesser aus Holz überreicht.


Willy Deuringer, Mitglied des Ehrenrats und Prüfungsreferent, verlieh den beiden jüngsten Teilnehmern und Brüdern, Michel (12) und Robert Heinrich (9), den gelben Gürtel des Jiu-Jitsu. Zuvor hatten die Beiden eine Kostprobe ihres Könnens von fünfzehn Techniken gezeigt.
Das Highlight sollte jedoch erst noch kommen. In der letzten Ehrenratssitzung wurde beschlossen, unserem langjährigen Mitglied, Christine Guske, den dritten Dan-Grad zu verleihen. Willy hatte nun das Vergnügen, in der großen Runde, die Dan-Urkunde an Christine  (die ganz plötzlich sprachlos wurde) zu überreichen. 

Schnell war dann der Sonntag da. Nach dem Mittagessen ging’s auf die Heimreise.
Was bleibt, außer viel Kampfkunst? Nette Leute, ein gelungenes Wochenende und die Vorfreude auf nächstes Jahr.
Bericht: Thomas Rothert

Dan-Prüfung 2016

Rundum gelungene Dan-Prüfung

Am vergangenen Sonntag, 20. November 2016 fand im Dojo des SV Fellbach in der Gäuäckersporthalle eine Dan-Prüfung des Verbands Jiu-Jitsu traditionell im Württembergischen Judo-Verband statt. Mit Claus Calcara vom SV Fellbach und Maximilian Hellenbroich vom SC Züttlingen stellten sich zwei Träger des 1. Kyu-Grades nach einer langen und intensiven Vorbereitungszeit der Prüfung zum 1. Dan Jiu-Jitsu. Als Prüfer waren von Willy Deuringer, dem Prüfungsreferent des Verbands, Wolfgang Schubert (6. Dan, TSV Heiningen), Jörg Eisele (5. Dan, BSV Bushido Enzweihingen) und Peter Kollmannthaler (4. Dan, SV Fellbach) beauftragt worden.

Dabei wurde den Prüflingen eine ganz besondere Ehre zuteil. Denn mit Mario den Edel (9. Dan) hatte es sich einer der bedeutendsten europäischen Jiu-Jitsu Meister nicht nehmen lassen, zusammen mit seinem langjährigen Partner und Assistenten Roberto Middelberg eigens zu der Prüfung aus Holland anzureisen. Dieser „Coup“ war von Willy Deuringer eingefädelt worden, der Mario den Edel, zu dem ohnehin schon seit einigen Jahren enge freundschaftliche Beziehungen bestehen, darüber informiert hatte, dass sich die beiden Prüflinge dazu entschieden hatten, als Prüfungskata die von jenem entwickelte Ebo-No-Kata vorzuführen.

Die Prüfung verlief dann auch überaus erfreulich. Klaus Calcara, der aus gesundheitlichen Gründen sein Prüfungsvorhaben zunächst einmal hatte aufgeben müssen und sich erst jetzt nach einem zweiten Vorbereitungsanlauf der Prüfung stellen konnte, zeigte – unterstützt durch seine Partnerin Silvia Schmitt - eine durchweg sehr gute und überzeugende Prüfungsleistung, obwohl er aufgrund seiner Erkrankung ein gewisses Maß an Vorsicht bei der Auswahl und Durchführung von Techniken an den Tag legen muss und auch eine gewisse Prüfungsnervosität nicht ganz ablegen konnte.

Der zweite Prüfling des Tages, Maximilian Hellenbroich, äußerte zwar auch deutliche Anzeichen einer nervlichen Anspannung, konnte aber dank seiner souveränen technischen Möglichkeiten in allen Prüfungsfächern brillieren, so dass er seine Prüfung mit Auszeichnung bestand.

Mario den Edel gratulierte den beiden neuen Dan-Trägern zu ihren großartigen Leistungen und verlieh seiner Freude darüber Ausdruck, dass die von ihm entwickelte EBo-No-Kata eine so weite Verbreitung gefunden habe. Sein ausdrücklicher Dank galt dabei auch den beiden Partnerinnen der Prüflinge, die sich in den Dienst des Prüfungsvorhabens gestellt und einen 60%igen Anteil am Gelingen hätten.

Das Prüfungskommittee trug dem auch dadurch Rechnung, dass es bei dem anwesenden Prüfungsreferenten des Verbands den Antrag stellte, Celina Frank, der Partnerin von Maximilian Hellenbroich, den 1. Kyu-Grad im Jiu-Jitsu zu verleihen. Hatte sie doch ihre eigenen Prüfungsbelange zugunsten ihres Partners zurückgestellt, obwohl sie eigentlich schon lange so weit gewesen wäre, sich ihrerseits einer Prüfung zu unterziehen. Da Willy Deuringer den Antrag annahm, konnte ihr von Jörg Eisele unter dem Beifall aller Anwesenden gleich der braune Gürtel umgebunden werden – ein schöner und freudiger Abschluss eines rundum gelungenen Prüfungstags.

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Bericht: Wolfgang Schubert, Bild: Annette Kautz

Ehren-Dan für Erwin Richter

Ehren-Dan für Erwin Richter von der Budoabteilung des SV Fellbach

Im Namen des Ehrenrates unseres Verbandes wurde beim Novemberausflug am 01.11.2016 unser Sportkamerad Erwin Richter von der Budo-Abteilung des SV Fellbach vom Prüfungsreferent Willy Deuringer mit dem 3. Dan Jiu-Jitsu ausgezeichnet.

Mit seinen über 72 Jahren gilt Erwin Richter in seiner Abteilung als einer der größten Vorbilder.  Er besucht nicht nur regelmäßig das Jiu-Jitsu oder Judotraining, sondern leitet auch kurzfristig das Training , stellt sich stets für jede Altersgruppe als Trainingspartner zur Verfügung und gilt als einer der vorbildlichsten zuverlässigsten und somit beliebtesten Sportkameraden in der Budo-Abteilung des SVF. 

Wenn man ihn braucht, ist er für den Verein da und das seit vielen Jahren. Es versteht sich von selbst, dass Erwin auch heute noch zu den Trainingsfleißigsten gehört.

Wir gratulieren Erwin herzlichst zu seiner verdienten Auszeichnung.

Judo-SV unter neuer Flagge

Judo-Selbstverteidigung: Unter neuer Flagge

Erstmals unter der Flagge unseres Verbands JJT fand am 22. Oktober 2016 im Dojo des MTV Ludwigsburg der Lehrgang „Judo-Selbstverteidigung" statt, denn der Württembergische Judo-Verband (WJV) hat die Ausbildung im Bereich Selbstverteidigung an den JJT übertragen.

Dieser Lehrgang unter der Leitung unseres Kata-Referenten und Judo-SV-Experten Jacques Cosson mit seinem Co-Trainer Bernd Heinrich ließ Judoka aus ganz Württemberg anreisen. Insgesamt fanden sich 19 Judoka aus 10 Vereinen ein, denen in vier Stunden viele Einblicke in das Dan-Prüfungsfach „Judo-Selbstverteidigung“ geboten wurden.

Nach einhelliger Meinung der Teilnehmer hatte Jacques ein sehr abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet, welches eine überaus gelungene Mischung aus Schweiß und Spaß bot. Vielen Dank noch einmal, Jacques!

Die Reihe „Judo-Selbstverteidigung“ basiert auf den vom WJV herausgegebenen Heften „Arbeitsunterlage Judo-Selbstverteidigung“, an denen unser Verband (namentlich Willy Deuringer, Jacques Cosson, Andreas Perthen und Bernd Heinrich) maßgeblich mitgearbeitet hat. Die beiden Arbeitsunterlagen können bei unserem Kata-Referenten Jacques Cosson und unserem Lehr-Referenten Rainer Struensee erworben werden. Bei Interesse bitte (vorab) Bescheid geben.

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Bericht: Astrid Czymara

21. internationaler & verbandsoffener Ju-Jitsu Lehrgang

Am zweiten Oktoberwochenende konnte der Budosportverein Bushido Enzweihingen 1999 e.V. zum 21. Mal über 50 Teilnehmer aus dem In- und Ausland zum traditionellen Herbstlehrgang begrüßen. Der Vereinsvorstand Jörg Eisele, 5. Dan, konnte wiederum vier Meister der Budo-Künste als Referenten begrüßen.

Die einzelnen Gruppen wurden nach der Graduierung in drei Leistungsstufen unterteilt und konnten sich auf 250 Quadratmetern Mattenfläche so richtig austoben. Die hohe Anzahl der teilnehmenden Dan-Träger, die Hälfte der Lehrgangsteilnehmer war mit dem 1. Dan bis zum 6. Dan graduiert, weist deutlich den hohen Stellenwert dieser Traditionsveranstaltung auf.

Torsten Kosuch, 6. Dan aus Leipzig und Vizepräsident der WJJF-D e.V., lehrte den Umgang mit dem Messer und dem Kurzstock und die daraus resultierenden Abwehrtechniken gegen bewaffnete Angriffe. Auch die theoretischen Kenntnisse lehrte er sehr eindrucksvoll.

Robert Schenk, 6. Dan aus Romanshorn und Präsident der WJJF Schweiz, lehrte die Abwehr gegen diverse Schlagangriffe und Aikido-Techniken.

Andreas Morhardt, 5. Dan aus Esslingen, verstand es, die Budoka mit Kombinationstechniken aus dem Judo Stand- und Bodenprogramm der letzten Olympischen Spiele zu begeistern.

Hans-Jürgen Kirstein, 4. Dan aus Tettnang, brachte den Teilnehmern Hanbo-Jitsu Techniken aus dem Kata- und SV-Bereich näher. Stil und die Etikette waren ein sehr wichtiger Inhalt seiner Einheiten.

Jörg Eisele zeigte Variationen von Armbeuge- und Streckhebeln gegen verschiedene Angriffsformen. Großes Augenmerk legte er auf die Griffsicherheit bei der Ausführung der Abwehrtechniken. Weiterhin lehrte er unkonventionelle Festlegetechniken.

Nach über 7 Stunden Lehrgangszeit verabschiedete der 1. Vorstand die motivierten Budoka und das Lehrteam mit dem Versprechen, dass auch im nächsten Jahr dieser Traditionslehrgang im Oktober in Enzweihingen stattfinden wird.

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(Text: SE, Bild:Wolf)

Stöckle Lehrgang

Am 04. Juni 2016 konnte der Budosportverein Bushido Enzweihingen 35 Teilnehmer aus dem In- und Ausland zum ersten Hanbo- und Bo-Jitsu Kooperationslehrgang der WJJF-D e.V. und dem Jiu-Jitsu traditionell e.V. begrüßen.

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Der Vereinsvorstand Jörg Eisele, 5. Dan, konnte als Referenten Richy Schmidt, Präsident der WJJF-D e.V. und 6. Dan, Rudi Strobel, Vizepräsident Sport der WJJF-D e.V. und 5. Dan, sowie Hans-Jürgen Kirstein, 4. Dan, begrüßen. Weiterhin konnten Bernd Heinrich, 1. Vorsitzender Jiu-Jitsu traditionell e.V., und Robert Schenk, Präsident der WJJF-Schweiz, begrüßt werden.

Die einzelnen Gruppen wurden nach der Graduierung in drei Leistungsstufen unterteilt und konnten auf 250 Quadratmetern Mattenfläche die Lehreinheiten genießen. Die hohe Anzahl der teilnehmenden Dan-Träger weist deutlich den Stellenwert dieses Events auf.

Richy Schmidt lehrte die Grundformen im Umgang mit dem Hanbo und wies immer wieder auf die Wurzeln dieser Stockformen hin, deren ursprünglichen Verbreitung ausschließlich auf Sieghard Weiß, Ehrenpräsident der WJJF-D e.V., zurückzuführen ist.

Hans-Jürgen Kirstein lehrte den Teilnehmern Hanbo-Jitsu Techniken aus dem SV-Bereich. Auch der Hanbo-Einsatz bei Wurfvariationen wurde durch ihn näher erläutert.

Rudi Strobel lehrte den Umgang mit dem Katana. Stil und Etikette waren ein wichtiger Grundstein seiner Einheiten.

Jörg Eisele zeigte den Umgang mit dem Bo. Großes Augenmerk legte er auf die Griffsicherheit und die fließenden Bewegungsformen bei der Ausführung.

Abschließend übernahm nochmals Hans-Jürgen Kirstein das Kommando und verhalf allen Teilnehmern mit einer Shiatsu-Massageeinheit zu einem angenehmen Lehrgangsende.

Nach über 7 Stunden Lehrgangszeit verabschiedete der 1. Vorstand die hochmotivierten Budoka und das Lehrteam mit dem Versprechen,  dass auch im nächsten Jahr ein Hanbo- und Bo-Jitsu Lehrgang in Enzweihingen stattfinden wird.

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Bilder und Bericht: Sonja Eisele (BSV Schriftführerin / Pressewart)

Erneute Fortbildung im Kodokan

Unser Kata-Referent Jacques Cosson und unser Mitglied Astrid Czymara, beide vom MTV Ludwigsburg, nahmen über Ostern 2016 zum zweiten Mal an einer an einer 11-tägigen Trainingsreise nach Japan teil, um sich in Tokio im Kodokan weiterzubilden. Sie waren Teil einer 16-köpfigen Reisegruppe aus ganz Deutschland, die zum Großteil aus Kata-Athleten, Kata-Referenten und Wertungsrichtern bestand.

Das Training im Kodokan fand an sieben Tagen statt, wobei es eine Einheit am Vormittag und eine am Nachmittag gab. Bevor das Training mit den Sensei beginnt, erwärmt man sich selbstständig, sodass gleich mit dem Training begonnen werden kann, wenn die Sensei das Dojo betreten.

Auf dem Programm standen dieses Jahr fünf Kata: die Kodokan-Goshin-Jutsu, die Kime-no-Kata, die Ju-no-Kata, die Itsutu-no-Kata und die Koshiki-no-Kata. Unter den erfahrenen Sensei des Kodokan wurde jede Kata vier Stunden lang trainiert: meistens wurde die Kata zuerst einmal in Teilen demonstriert, dann wurden die Techniken und deren Hintergründe erklärt, danach wurden diese Techniken trainiert – immer unter Beobachtung der beiden Sensei. Nach vier Stunden Techniktraining wurde abschließend die jeweilige Kata von den Teilnehmern demonstriert. Im Kodokan legt man großen Wert auf diese Demonstrationen, sie bilden den Höhepunkt und Abschluss jeder Einheit. Für die Teilnehmer ist dies auch ein ganz wichtiger Bestandteil, denn anschließend wird jede Demonstration von den Sensei besprochen; man erhält viele wertvolle Tipps zur Verbesserung seiner Leistung, gleichzeitig aber ist es ein Ansporn und eine Ehre, das Gelernte in einer Demonstration vor den großen Meistern auch umzusetzen.

Beide freuen sich, ihr Wissen im Kata-Zentrum Ludwigsburg weiter geben zu können.


Foto von Thomas Hofmann
Die Gruppe mit Fujita (8. Dan), Makishi (7. Dan); Kodokan Goshin-Jutsu

Budo und Fun Wochenende 2016

Vom 4. März bis zum 6. März fand auch dieses Jahr wieder das Budo und Fun Wochenende in der Landessportschule Albstadt in Tailfingen statt. Wie auch die Jahre zuvor gab es viele Trainingseinheiten aus den unterschiedlichsten Budo Sportarten.

  • Kraft braucht kein Mensch meint Rainer
  • Karate mit Nick
  • Ne-Waza-Kata mit Jacques
  • Kuk Sool Won mit Peter
  • Bo-Jitsu mit Schumy
  • Slowmotion Jiu-Jitsu Wolfgang

Aber auch die Entspannung kam dieses Jahr nicht zu kurz, dafür sorgte die Einheit

  • Entspannung mit Susanne

Die Teilnehmer kamen aus vielen verschiedenen Dojos und in allen Altersklassen. Besonders hervorzuheben ist dieses Jahr die Teilnahme zweier junger Budosportler im Alter von 8 und 11 Jahren welche vor allem bei der Schlusseinheit ihr Können unter Beweis stellen konnten. Abgerundet wurden die Abende sowohl beim geselligen Beisammensein in der Sportlerklause als auch beim traditionellen Besuch des Schwimmbades und der Sauna um die müden Muskeln zu entspannen.

Bericht: Konstantin

Budo und Fun 2016 - Abschluss Vorführung
Budo und Fun 2016 - Abschluss Vorführung
Budo und Fun 2016 - Abschluss Vorführung des jüngsten Teilnemers
Budo und Fun 2016 - Abschluss Vorführung des jüngsten Teilnehmers