Archiv der Kategorie: Allgemein

Kata-Intensivkurs im Kodokan 2018

Auch dieses Jahr besuchten Jacques Cosson und Astrid Czymara über die Osterferien einen Kata-Intensivkurs im Kodokan. In 14 Trainingseinheiten je 120 Minuten erhielten sie wieder neue Details und Hintergrundinformationen zu diversen Kata:

Die Kodokan Goshinjutsu lehrte Mukai Sensei. Bei der abschließenden Demonstration erhielten beide von Mukai Sensei  das große Lob, den Summer Course des Kodokan zu besuchen und um dort bei guter Leistung ein Zertifikat vom Kodokan zu erhalten.

Nambo Sensei unterrichtete die Kime-no-Kata,

Koshiki-no-Kata wurde von Utsugi Sensei geleitet,

die Ju-no-Kata lehrte wieder Sameshima Sensei

und alle drei Teile der recht unbekannten Seriyoku-Zenyo-Kokumin-Taiiku unterrichtete Wakamatsu Sensei.

Es war wieder eine sehr nette Gruppe von diesmal 20 Teilnehmern aus den verschiedenen Landesverbänden und einem Paar aus der Schweiz.

Danken möchten Jacques und Astrid an dieser Stelle der sehr engagierten Leitung dieses Kurses: VIELEN DANK, Astrid Machulik, Jenny Goldschmidt und Michael Hoffmann!!

Lehrgang Kokumin-Taiiku in Ludwigsburg

Am Samstag, 10. März 2018 fand in Ludwigsburg von 10.00 bis 14:30 Uhr der erste Seiryoku-zen’yo-kokumin-taiiku Lehrgang statt.

Die Seiryoku-zen’yo-kokumin-taiiku („Nationale Leibeserziehung nach dem Prinzip der effektivsten Nutzung der Energie“) ist weniger eine isolierte Kata als vielmehr ein komplexes System. Shihan Kano konzipierte die in ihr enthaltenen Übungen nicht primär für Judoka, sondern als Gymnastik zur Verbesserung der Gesundheit durch Leibeserziehung. Durch den geringen Platzbedarf sowohl im ersten wie auch im zweiten Teil ist diese „Kata“ auch außerhalb eines Dojo und ohne Tatami möglich: eben eine „nationale Leibeserziehung“*.

Nach langer und intensiver Vorbereitung mit Astrid, die leider als Referentin wegen Grippe nicht teilnehmen konnte, hat Jacques die Tandoku-Renshu Gruppe und die zwei Sotai-Renshu Gruppen, Kime-Shiki und Ju-Shiki, erklärt und üben lassen.

Astrid und Jacques hatten bereits 2 mal im Kodokan diese "Kata" gelehrt bekommen.
Warum "Kata" weil im Kodokan haben sie gelernt, dass diese "Kata" nicht Seiryoku-Zen'yo-Kokumin-Taiiku-no-Kata genannt wird; siehe auch die Kodokan-Home-Page.
Als Uke haben für Kime-Shiki Matthias Hubl und für Ju-Shiki Siegfried Kiessler-Fink Jacques unterstützt. Bei Kime-Shiki wurden auch Messer und Schwert Angriffe und bei Ju-Shiki wurden 10 Techniken ähnlich wie in der Ju-no-Kata geübt.

Die Teilnehmer vom BJV, WJV und JJT hatten viel Freude und übten fleißig die vorgestellten Techniken.

*Quelle:
Kano, Jigoro: Kodokan Judo. Bonn : Verlag Dieter Born, 2007. Seiten 20/21 und 239.

Dan-Prüfung gemeistert

Trio aus Leinzell "meistert" Dan-Prüfung am 12.11.2017 in Fellbach

Geschafft! Nach mehr als 4 Prüfungsstunden konnten drei "Meisteranwärter" ihre Urkunden zum Shodan (1. Dan) in Empfang nehmen. Hierfür mussten sich Ralf Hüber, Leiter des Dojo Musashi von der SG Leinzell 2000 e.V. und seine Vereinskollegen, Julian Kugler und Kai-Uwe Hüber, sowie Moritz Prokscha als Uke mächtig ins Zeug legen. Der Feuchtigkeitsgehalt ihrer Budo-Gi am Ende der Prüfung dürfte ein objektiver Beleg gewesen sein. Zuvor hatte sich das Kleeblatt mit Höhentraining (Leinzell liegt ca. 400 m ü NHN) intensiv und über Monate auf ihre Prüfung vorbereitet, viele Sondereinheiten eingelegt, Lehrgänge besucht und sich Rat und Tat bei Fachtrainern eingeholt. Schließlich waren die Bedingungen nicht einfach, war das Dojo Musashi bis dahin ohne einem Dan-Träger und liegt die Ostalb auch nicht gerade "um die Ecke" vom Kata-Stützpunkt Ludwigsburg und den anderen Dojo im Verband. Allemal stand über der Prüfung auch noch ein Novum - Vater Ralf und Sohn Kai-Uwe gemeinsam für ein gleiches Ziel. Leicht nachzuvollziehen, welch besondere Herausforderungen während des Trainings an Jigoro Kanos Sozialprinzip Ji-Ta Kyo-Ei (Üben zum gegenseitigen Nutzen und Wohlergehen) und dem Erhalt des Familienfriedens gestellt waren.

Die Prüflinge hatten sich für die Ebo-no-kata entschieden. Das Prüfungsfach Kata steht zu Beginn einer Dan-Prüfung. Ihr hoher Anspruch besteht darin, sie gleichermaßen technisch perfekt und dynamisch, wie präzise, in absoluter Harmonie und Einklang zu demonstrieren. Dies gelang den Prüflingen gut, wenngleich Nervosität nicht unübersehbar war. Doch sie wussten sich zu steigern. Zunächst hatte ein Jeder 25 klassische Judowürfe (Nage-waza) in Rechts- und Linksausführung und auch als Kombination oder Kontertechnik zu zeigen. Es folgten 50 frei wählbare sportliche und realistische Verteidigungstechniken gegen verschiedenste Angriffsformen. Alle Prüflinge ließen es dabei ordentlich "knallen" und stellten nebenbei auch ihren guten Fitnessgrad unter Beweis. Auch was aus den vorangegangen Schülerprüfungen an Vorerkenntnissen hängengeblieben war, erschütterte das Prüfungstrio nicht. Jetzt hatten sie "nur" noch die Verteidigung gegen frei angesagte Angriffe und die gegen mehrere Angreifer zu bestehen. Letzteres kann man sicherlich auch als den sportlichen Höhepunkt einer Dan-Prüfung bewerten. Doch da waren die Prüflinge bereits auf einem sicheren Weg.

Unter den Augen der Prüfer, Jacques Cosson (Kata-Referent des Verbands) und 5. Dan Judo & Jiu-Jitsu, Willy Deuringer, 7. Dan Jiu-Jitsu & 5. Dan Judo sowie Matthias Hubl (Referent für das Prüfungswesen), 3. Dan Jiu-Jitsu & 1. Dan Taekwondo, zeigten die Akteure bravouröse Leistungen. Ralf hatte sein Nervenkostüm soweit im Griff und vollbrachte eine vorzeigbare Leistung. Julian und Kai-Uwe brillierten vor allem beim Wurfprogramm und im Technischen Teil mit Dynamik und Fitness, sodass die Prüfer übereinstimmend zum Ergebnis kamen, dass dies ein "Bestanden mit Auszeichnung" ist.

Besondere Erwähnung findet auch die Leistung von Moritz Rokscha. Als "Grüngurt" hatte er sich kurzfristig im Sommer bereit erklärt, Julians Uke-Ersatz zu sein. Für diese Hilfsbereitschaft stellte er sein eigenes Interesse, die Blaugurt-Prüfung im Dezember, zurück. Damit erhöhten sich zwangsläufig seine Trainingszeiten um das Vielfache. Am Prüfungstag beseitigte Moritz rasch alle Zweifel, er könne seiner Aufgabe möglicherweise nicht gewachsen sein. Konzentriert und äußerlich unaufgeregt ging er zu Werke und trug bedeutend zu Julians Bestehen bei. Es mag ihn verwundert haben, als die Prüfer am Ende auch von ihm sehen wollten, was er in der "sanften Kunst" so drauf hat. Moritz behauptete sich souverän gegen mehrere Angreifer und zeigte mitunter Techniken, die er - laut Ralf - bis dahin noch gar nicht trainiert hatte. So waren sich die Prüfer auch hier einig, dass Moritz den 2. Kyu verdient hat. Der Referent für Prüfungswesen, Matthias Hubl, traf eine schnelle Entscheidung und so konnte sich der Überraschte freudig und mit Stolz den blauen Gürtel umbinden.
Herzlichen Glückwunsch den Graduierten und weiterhin viel Freude an der Kampfkunst Jiu-Jitsu.

Ralf, Kai-Uwe und Julian nach bestandener Dan-Prüfung

Bericht: Matthias Hubl, Foto: Ralf Hüber

22. internationaler & verbandsoffener Ju-Jitsu Lehrgang

Am zweiten Oktoberwochenende konnte der Budosportverein Bushido Enzweihingen 1999 e.V. rund 40 Teilnehmer aus dem In- und Ausland zum 22. internationalen & verbandsoffenen Ju-Jitsu Lehrgang begrüßen. Der Vereinsvorstand Jörg Eisele, 5. Dan, konnte wiederum vier Meister der Budo-Künste als Multiplikatoren verpflichten. Die einzelnen Gruppen wurden der Graduierung nach in drei Leistungsstufen unterteilt. Die Budoka konnten dann auf 250 Quadratmetern Mattenfläche die insgesamt sechs Stunden dauernden Lehreinheiten genießen.

Helmut Schramm, 7. Dan aus Kitzingen, unterrichtete die Grundlagen im Kung-Fu und Taekwon-Do. Die daraus resultierenden Abwehrtechniken gegen verschieden Angriffsformen und die theoretischen Kenntnisse lehrte er sehr eindrucksvoll.

Robert Schenk, 6. Dan aus Romanshorn und Präsident der WJJF Schweiz, lehrte die Abwehr gegen Schlag- und Fassangriffe. Weiterhin standen Aikido-Techniken auf seinem Programm.

Andreas Morhardt, 5. Dan aus Esslingen, verstand es, die Budoka mit Kombinationstechniken aus dem Judo Stand- und Bodenprogramm der unterschiedlichsten Judo-Nationalmannschaften zu begeistern.

Hans-Jürgen Kirstein, 4. Dan aus Tettnang, brachte den Teilnehmern Hanbo-Jitsu Techniken aus dem Kata- und SV-Bereich näher. Stil, Etikette und die Griffsicherheit im Umgang mit dem Hanbo waren ein sehr wichtiger Inhalt seiner Einheiten.

Jörg Eisele zeigte Verkettungsformen von Armbeuge- und Streckhebeln gegen verschiedene Angriffe. Großes Augenmerk legte er auf die Griffsicherheit bei der Ausführung der Abwehrtechniken. Weiterhin lehrte er unkonventionelle und anspruchsvolle Umwerf- und Festlegetechniken.

Nach den schweißtreibenden Lehreinheiten verabschiedete der 1. Vorstand die motivierten Budoka und die Referenten mit dem Versprechen, dass auch im Jahr 2018 dieser Traditionslehrgang im Oktober in Enzweihingen stattfinden wird.

Der Abend wurde wiederum zur gemeinsamen Kommunikation und Vertiefung der Freundschaften in der Seemühle beschlossen.

Text: Sonja Eisele, Bild: Simon Wolf

Großmeister Mario den Edel in Fellbach

Jiu-Jitsu-Lehrgang mit Großmeister Mario den Edel in Fellbach

23 Jiuka folgten der Einladung des Verbandes und besuchten am 08.07.2017 den Jiu-Jitsu-Lehrgang im Dojo des ausrichtenden SV Fellbach. Als hochrangiger Referent konnte Mario den Edel, 9. Dan Jiu-Jitsu, aus den Niederlanden gewonnen werden. Mario, der in der niederländischen hall of fame of martial arts Aufnahme fand, ist durch die von ihm entwickelten Katas Ebo-no-kata und Ne-waza-kata bekannt geworden. Er wurde begleitet von seinem Meisterschüler Roberto Middelberg (5. Dan).

Bei weit über 30 Grad im Dojo verstand es Mario die Teilnehmer 7 Stunden lang zu Höchstleistungen zu motivieren. Durch seine kompetente aber doch kameradschaftliche und humorvolle Art vermittelte er Übungsformen überwiegend aus dem Bereich Atemi. Nachdem die Gis in der Mittagspause zum Trocknen in der Sonne hingen, ließen die Teilnehmer am Ende nur eine Menge Schweiß da, nahmen dafür viele tolle Eindrücke, Techniken, Übungsformen und Erkenntnisse mit nach Hause.

Die Teilnehmer und Ausrichter sagen vielen Dank an Mario den Edel und Roberto Middelberg und freuen sich schon auf ein Wiedersehen.

Bericht: Rainer Struensee

Bild: Matthias Hubl

Hanbo-Jitsu Lehrgang

Am 27.05.2017 konnte der Budosportverein Bushido Enzweihingen 1999 e.V. wieder 30 Teilnehmer aus dem In- und Ausland zum Hanbo- und Bo-Jitsu Lehrgang begrüßen. Der Vereinsvorstand Jörg Eisele, 5. Dan, konnte als Referent Rudi Strobel, Vizepräsident Sport der WJJF-D e.V. und 5. Dan, begrüßen. Weiterhin konnten Bernd Heinrich, 1. Vorsitzender Jiu-Jitsu traditionell e.V., und Robert Schenk, Präsident der WJJF Schweiz, begrüßt werden.

Die Teilnehmer wurden nach der Graduierung in zwei Leistungsstufen unterteilt und konnten auf 250 Quadratmetern Mattenfläche die Lehreinheiten und die fünfstündige Trainingszeit genießen.

Rudi Strobel unterrichtete die Handhabung mit dem Bokken in den Bereichen Kata und Technik. Stil und Etikette waren ebenfalls ein wichtiger Grundstein seiner Einheiten.

Jörg Eisele zeigte den Umgang mit dem Hanbo und Bo. Er lehrte den Teilnehmern Hanbo-Jitsu Techniken aus dem SV-Bereich. Großes Augenmerk legte er auf effiziente Block- und Würgetechniken und die Griffsicherheit bei der Ausführung.

Nach den intensiven und schweißtreibenden Einheiten verabschiedete der 1. Vorstand die hochmotivierten Budoka mit dem Versprechen, dass auch im nächsten Jahr ein Hanbo- und Bo-Jitsu Lehrgang in Enzweihingen stattfinden wird.

Text: Sonja Eisele, BilderSimon Wolf

Erneute Fortbildung im Kodokan

Bereits zum dritten Mal besuchte unser Kata-Referent Jacques Cosson über die Osterferien den Kata-Intensivkurs im Kodokan.

Vom 9. bis 20. April​ 2017 trafen sich wieder Judoka aus ganz Deutschland im Kodokan, um Kata von der Quelle zu lernen.

Täglich (außer am Wochenende) wurde wieder in zwei Einheiten vor- und nachmittags jeweils zwei Stunden unterrichtet, nachdem man sich individuell aufgewärmt hatte.

Auf dem Programm standen dieses Jahr fünf Kata:

  • Kodokan-Goshin-Jutsu
  • Kime-no-Kata
  • Seiryoku Zen'yo Kokumin Taiiku
  • Ju-no-Kata
  • Koshiki-no-Kata.

Gelehrt wurden wieder viele Details und vor allem auch Hintergründe der jeweiligen Techniken. Abschließend wurden die Kata meist demonstriert. Diese Demonstrationen bildeten wieder den Höhepunkt der Einheit, da man anschließend vom jeweiligen Sensei eine individuelle Rückmeldung und Fehlerkorrektur erhält.

Jacques gibt sein Wissen gern weiter, schaut einfach mal im Kata-Stützpunkt beim MTV Ludwigsburg vorbei!!! Informationen dazu findet ihr unter dem Bereich „Kata“.

Kodokan Goshin-Jutsu, Sensei: Fujita Sensei und Makishi Sensei
Katame-no-Kata, Sensei: Shoshida Sensei und Mukai Sensei
Seiryoku Zen'yo Kokumin Taiiku, Sensei: Nagai Sensei
Ju-no-Kata, Sensei: Sameshima Sensei und Akiyama Sensei
Koshiki-no-Kata, Sensei: Utsugi Sensei und Katada Sensei
Kodokan Judo Museum

Ehren-Dan für Gert Carstens

Beim zweiten Kirchheimer Jiu-Jitsu Lehrgang mit Achim Hanke wurde dem Kirchheimer Urgestein Gert Carstens der 4. Dan Jiu-Jitsu verliehen.

Gert, der bereits seit 40 Jahren als Budoka aktiv ist, war einer der Gründerväter beim Kirchheimer Jiu-Jitsu. Begonnen hatte Gert in der Judoabteilung des VfL. Als 1996 die Sektion Jiu-Jitsu im Württembergischen Judo-Verband gegründet wurde, war Gert Anfang 1997 einer der Ersten, die Jiu-Jitsu zum VfL gebracht hatten. Seit nunmehr 20 Jahren ist Gert unentwegt in verschiedenen Rollen beim VfL Kirchheim im Bereich Jiu-Jitsu aktiv, unter anderem natürlich als Trainer und Teamleiter. Selbstverständlich kann man eine Abteilung dieser Größe nicht alleine stemmen, aber Gert hat unbestreitbar einen großen Anteil daran, das der VfL Kirchheim zu den drei größten Vereinen in unserem Verband gehört.

Die Ehrung wurde vom ersten Vorsitzenden Bernd Heinrich durchgeführt, der stellvertretend für den Ehrenrat am Lehrgang teilgenommen hat.

v.l.n.r.: Joachim Pradler, Gert Carstens, Achim Hanke, Bernd Heinrich

Budo und Fun Wochenende 2017

8. Budo & Fun Wochenende vom 17.02. – 19.02.2017
 
Dreißig Teilnehmer sind zum diesjährigen, wie nicht anders zu erwarten ausgebuchten, Budo & Fun Wochenende in die Landessportschule nach Albstadt gereist. Viele bekannte Gesichter, aber ebenso einige neue.

Trainingseinheiten zu Verhaltensstrategien bei öffentlicher Gewalt (Peter Kollmannthaler), Pratzentraining (Nick Hofele), Judo-Selbstverteidigung (Jacques Cosson), Judo-Bodentechniken (Andreas Perthen), Eskrima (Salvatore "Teddy" Mornhinweg), das Motto „Du hausch mi nedd“ (Rainer Struensee) und Hanbo-Übungen (Willy Deuringer) standen auf dem Plan. Da kam wirklich keine Langeweile auf. Selbst im achten Jahr dieser Veranstaltung war Abwechslung geboten und es fand durchweg positiven Anklang bei den Jiuka’s.
Das ebenso Wichtige „Fun“ in dem Wochenende umfasste nicht nur die hervorragende Verpflegung, sondern auch das von allen geschätzte gemütliche Beisammensein und den Saunabesuch.
Überraschungen hatte das Veranstalterteam (Bernd, Rainer) ebenfalls aus dem Ärmel gezogen. So wurde jedem Teilnehmer ein direkt aus Japan importiertes und mit schönen Kanji eingerabeitetes Übungsmesser aus Holz überreicht.


Willy Deuringer, Mitglied des Ehrenrats und Prüfungsreferent, verlieh den beiden jüngsten Teilnehmern und Brüdern, Michel (12) und Robert Heinrich (9), den gelben Gürtel des Jiu-Jitsu. Zuvor hatten die Beiden eine Kostprobe ihres Könnens von fünfzehn Techniken gezeigt.
Das Highlight sollte jedoch erst noch kommen. In der letzten Ehrenratssitzung wurde beschlossen, unserem langjährigen Mitglied, Christine Guske, den dritten Dan-Grad zu verleihen. Willy hatte nun das Vergnügen, in der großen Runde, die Dan-Urkunde an Christine  (die ganz plötzlich sprachlos wurde) zu überreichen. 

Schnell war dann der Sonntag da. Nach dem Mittagessen ging’s auf die Heimreise.
Was bleibt, außer viel Kampfkunst? Nette Leute, ein gelungenes Wochenende und die Vorfreude auf nächstes Jahr.
Bericht: Thomas Rothert